Primäres Schnarchen

 

 

Schnarchen deutet immer auf eine Verengung der Atemwege im Schlaf hin. Eine Verengung der Atemwege wiederum bedeutet höhere Atemarbeit und wiederum schlechteren Schlaf.

Deswegen wird Schnarchen heute zu den schlafbezogenen Atemstörungen gezählt. Je länger eine Person in Jahren schnarcht, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er oder sie auch Atemaussetzer bzw. eine obstruktive Schlafapnoe (OSA) bekommt. Die Forscher vermuten, dass es durch die ständige Vibration der Weichgewebe im Rachen beim Schnarchen zu einer Entzündungsreaktion und damit zum chronischen Anschwellen der Gewebe kommt. Auch die "Verkalkung" von Arterien im Halsbereich stehen im Zusammenhang mit Vibrationen und dadurch ausgelöste Mikrotraumen in den Gefässwänden.

Primäres Schnarchen birgt neben der soziale Belastung des Partners auch das Risiko der Schwerhörigkeit.

 


Ursache des Schnarchens ist oft eine im Schlaf zurück fallende Zunge, die die oberen Atemwege verengt, aber nicht komplett verschliesst.